fußpilz

Überblick Fußpilz

Fußpilz kann generell jeder bekommen, jedoch ist die Häufigkeit der Erkrankung statistisch gesehen höher, je älter der Mensch wird.
Kinder sind seltener betroffen als Erwachsene, im Schnitt ist fast jeder Dritte von Fußpilz betroffen.
Diabetiker sowie alle Personen mit aktuell, oder auch chronisch geschwächtem Immunsystem sind deutlich gefährdeter als gesunde, junge Menschen.

Ein Fußpilz sollte nicht ignoriert, sondern umgehend konsequent behandelt werden.
Erfolgt dies nicht, können sich Probleme auf weitere Regionen wie die Zehennägel ausbreiten.
Eine derartige Behandlung ist langwierig und erfordert den Einsatz von Antibiotika.

Symptome

Von Fußpilz befallene Füße erzeugen einen dauerhaften, unangenehmen Juckreiz.
Außerdem erzeugen Sie einen sehr unangenehmen Geruch.

Behandlung

Neben den in der Apotheke erhältlichen Klassikern in Form von Puder oder Salbe gibt es eine Reihe von Hausmitteln die sich mehr oder weniger stark bewährt haben:

  • Backpulver mit ein wenig Wasser gemischt
  • Teebaumöl
  • Apfelessig

Neben den direkten Mitteln zur Behandlung von Fußpilz müssen bei einem Befall unbedingt die Grundregeln eingehalten werden um den Pilz nicht unbemerkt weiter zu stärken:

  • Täglich mindestens einmal die Füße gründlich waschen (am besten vor der Behandlung)
  • Die Füße immer ganz gründlich abtrocknen um dem Pilz keine neue Feuchtigkeit zu bieten
  • Nach jedem Waschen, aber mindestens täglich frische Socken anziehen
  • Schuhe sollten mindestens täglich abwechselnd getragen werden

Der Juckreiz lässt in der Regel nach etwa zwei Wochen nach.
Nach dieser Zeit ist der Pilz aber normalerweise noch nicht entfernt, deshalb muss die Behandlung mindestens zwei Wochen weiter gründlich fortgesetzt werden.

Vorbeugung

Generell sollte es vermieden werden, Bekleidung am Fuß mit anderen Personen zu teilen.
Hierzu zählen neben selbstverständlich privaten Kleidungsstücken wie Socken und Schuhe
auch solche die man häufig mit anderen teilt.
Als Beispiele gelten  Skischuhe, Bowlingschuhe und Schlittschuhe.
Sollte sich deren Nutzung nicht vermeiden lassen, beispielsweise weil keine eigenen Exemplare vorhanden sind
und deshalb welche ausgeliehen werden, sollten sie zumindest mit einem handesüblichen Desinfektions-Pumpspray behandelt werden.

Beim Kauf von Schuhen sollte nach Möglichkeit zu einem Modell gegriffen werden das atmungsaktiv ist.
Somit entsteht ein Fußpilz förderndes, feuchtes Klima gar nicht erst.

Schwimmbäder, Saunen und generell Umkleidekabinen sollten nur mit feuchtraumgeeignetem Schuhwerk betreten werden.
Häufig werden sogenannte Fußduschen in Schwimmbädern vor den Umkleiden angeboten – diese sollte man unbedingt nutzen.

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